Moosbewachsene Steinlaternen in einem japanischen Garten

Reiseinfos

Vor Ort bewegen

Bahn, Metro, IC-Karte, Taxi, Bus – und die ungeschriebenen Regeln, die Japan so reibungslos machen.

Einführung

Japan bewegt sich leise – und sehr effizient.

Wenn etwas das Reisen in Japan prägt, dann ist es das Verkehrssystem. Pünktlich auf die Sekunde, sauber, leise und so engmaschig, dass du in den Großstädten kein Auto brauchst – und auch zwischen ihnen selten. Wer den ÖPNV einmal verstanden hat, bewegt sich freier als anderswo in Europa.

Drei Werkzeuge reichen für die ersten Tage: eine IC-Karte (Suica, Pasmo oder Icoca, am besten direkt im Smartphone-Wallet), Google Maps für die Verbindungen inklusive Wagen-Nummer und Ausgang, und die SmartEX-App, wenn du Shinkansen fahren willst. Mit diesem Setup erschließt sich der Alltag.

Etikette ist Teil der Infrastruktur. Leise sein, nicht telefonieren, nicht im Gehen essen, links (in Osaka rechts) auf der Rolltreppe stehen, Müll mitnehmen. Das wirkt streng, ist aber genau der Grund, warum sich Japan für viele so erholsam anfühlt.

Shinkansen

Buche idealerweise vorab über die SmartEX-App (alle Tokaido-/Sanyo-Linien). Sitzplatz reservieren ist gratis und stressfreier als die freien Wagen. Großes Gepäck (>160 cm Summe) braucht einen Platz mit ‚oversized luggage seat‘.

Metro & Stadtbahn

Tokio, Osaka und Kyoto haben dichte Netze. Google Maps funktioniert exzellent inkl. Bahnsteig-Nummer und Wagen-Position. Stoßzeiten meiden (8–9 Uhr, 18–19 Uhr).

Taxi

Sauber, sicher, teuer. Türen öffnen automatisch – nicht selbst zugreifen. Apps: GO und DiDi. Trinkgeld ist nicht üblich.

Etikette unterwegs

Nicht telefonieren in Bahnen, nicht im Gehen essen, Müll mitnehmen (es gibt fast keine Mülleimer), in der Schlange links bzw. in Osaka rechts stehen lassen.